Pädagogische Arbeit

Eingewöhnung

Der Übergang in die Tagespflege ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Ihr Kind lernt seine neue Umgebung kennen und eine noch fremde Person, zu der es eine Bindungsbeziehung aufbauen soll. Um diesen Übergang zu erleichtern, gibt es eine Eingewöhnungsphase. Sie ist angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell und orientiert sich an den Empfehlungen des Pflegekinderdienstes der Stadt Karlsruhe.

Beginn der Eingewöhnung:

Erster Trennungsversuch:

Stabilisierungsphase:

Ich empfehle die Eingewöhnung mindestens 4-6 Wochen bevor Sie wieder arbeiten gehen. Dies vermeidet Stress für alle Beteiligten, insbesondere das Kind spürt deutlich den Druck der Eltern, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Die Bezugsperson sollte auch nach Betreuungsbeginn jederzeit erreichbar sein.

Spiel- und Bewegungsraum

„Wenn man genügend spielt solange man klein ist,
trägt man Schätze in sich herum,
aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann“
(Astrid Lindgren)

Die Spielmaterialien im Raum sind weitestgehend für die Kinder selbst zugänglich, so dass die Kinder immer etwas zum Entdecken haben und selbst entscheiden können, was sie gerade tun wollen. Dinge, mit denen wir Erwachsenden umgehen sind für Kinder oft interessanter als teures Spielmaterial. Daher sollen die Kinder auch Dinge aus dem Haushalt wie Schüsseln, Wäscheklammern… zum Spielen gezeigt bekommen.

Typische Spielmaterialien:

In den ersten drei Lebensjahren verdoppeln Kinder ihre Körpergröße. Daher ist es wichtig, dass sie ihre neuen Proportionen immer wieder neu kennen lernen. Podeste, Kisten, eine Rutsche sowie verschiedene Teppiche und Matten und laden dazu ein sich immer wieder auszuprobieren und Neues zu lernen. Zudem gehen wir möglichst täglich am Vormittag nach draußen.

Für Pausen beim Spielen gibt es Kuschel- und Rückzugsmöglichkeiten. Für längere Pausen und zum Schlafen hat im Ruheraum jedes Kind sein eignes Bett.